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14. Januar 2018, 08:40

Filialsterben auf dem deutschen Bankenmarkt

Wie die dpa veröffentlichte, findet das Filialsterben auf dem Bankenmarkt massiv weiter statt. Laut einer Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) sind in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 2.200 Standorte von den Banken in Deutschland aufgegeben worden. Seit dem Jahr 2000 sind auf dem deutschen Bankenmarkt inzwischen 10.200 Filialen geschlossen worden. Im Jahr 2000 waren noch 38.000 Filialen vorhanden.
Laut KfW-Studie werden im Jahr 2035 nur noch die Hälfte aller Bankfilialen vom Jahr 2000 vorhanden sein.
Selbst die Sparkassen machen vor Schließungen keinen Halt. Es ist abzusehen, dass in der Zukunft in den ländlichen Landkreisen keine Bankfilialen mehr geben wird. Geldautomaten werden hier die Geldgeschäfte schließlich übernehmen.

Redakteur

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18. Dezember 2017, 19:06

Was ist eigentlich ein Fond?

Ein Investmentfond, umgangssprachlich auch nur Fond genannt, ist ein Vermögen einer Investmentfirma. Die Investmentfirma gibt gegen Einzahlung (Geld) Anteile, so genannte Anteilsscheine, aus. Das Vermögen wird von der Investmentfirma für gemeinschaftliche Rechnung der Anleger bzw. Einleger im eigenen Namen nach dem Grundsatz der Risikomischung in verschiedenen Werten, zum Beispiele Wertpapiere, Immobilien (geschlossen / offene Immobilienfonds), Waren, Schiffe, Container, u.v.m. angelegt. Dabei soll eine entsprechende Rendite (Zins) erwirtschaftet werden. Allerdings gibt es bei verschiedenen Fonds auch ein entsprechendes Risiko, wie zum Beispiel bei den Schiffsfonds, bis hin zum Totalverlust.

Redakteur

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11. Dezember 2017, 14:01

Wichtiges Urteil vom LG Tübingen

Das Landgericht Tübingen hat ein wichtiges Urteil für die Verbraucher gefällt (Az.: 4 O 187/17). Demnach dürfen die Banken und Sparkassen nicht ohne weiteres die so genannten Negativzinsen auf Giro- und andere Konten, bei bestehenden Kunden, verlangen.
Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen die Volksbank Reutlingen. Das Landgericht stimmte der Klage zu und die Urteilsverkündung ist für den 26. Januar 2018 vorgesehen.


Redakteur

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04. Dezember 2017, 11:28

Das berüchtigte Jahresendgeschäft

Jedes Jahr zum Jahresende das gleiche Thema:
Jetzt noch schnell mal Millionär werden oder mal schnell die Private Krankenversicherung oder andere Versicherungen wechseln.
Dubiose Anlage-, Finanz- oder Unternehmensberater empfehlen zum Jahresende das “sinnvollste Geschäft des Jahres“. Aber was steckt wirklich dahinter? Die Antwort ist im Grunde genommen ganz einfach: Noch einmal schnell Provisionen abkassieren. Die letzten Versicherungen sowie Geld-/Kapitalanlagen mobilisieren, damit evtl. Steuervergünstigungen nicht verloren gehen.
Die Provision lässt grüßen. Wer jetzt meint, dass unsere Geldinstitute besser beraten, weit gefehlt. Auch die Berater, oder soll ich lieber bzw. besser Verkäufer sagen, müssen noch ihre letzten Vorgaben erfüllen, damit der Jahresbonus gesichert ist.
So musste ich einen Bausparvertrag begutachten. Im Grunde ist ein Bausparvertrag ja evtl. für den einen oder anderen nicht schlecht. Es kommt immer auf die persönliche Eignung und Zielsetzung an. Aber, eine über 80-jährigen alten Frau noch einen zwanzigjährigen Bausparvertrag zu verkaufen, das ist schon ………..
Tatsache, vorgekommen in Bayern, bei einem öffentlichen rechtlichen Geldinstitut (=Stadtsparkasse). Die Gier der Bankangestellten kennt mal wieder keine Grenzen.

Redakteur

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04. Dezember 2017, 08:46

Bitcoin - eine richtige Geld-/Kapitalanlage ?

In letzter Zeit wurde ich immer häufiger zum Thema Bitcoin gefragt. Deshalb heute mein Statement:
Zuerst meine Empfehlung: Finger weg von Bitcoin! Bitcoin ist keine realistische Währung, sondern eine so genannte Kryptowährung. Es besteht das Risiko eines Totalverlustes!
Etwas genauer: Klar, die Kryptowährung Bitcoin erfährt zurzeit einen Höhenflug. Allerdings besteht bei dieser Digitalwährung das Risiko eines Totalverlustes. Als Geld-/ Kapitalanlage ist diese Kryptowährung überhaupt nicht geeignet. Die Kursschwankungen können hier sehr extrem sein. Einen geregelten Markt und eine Angebotsplattform gibt es für den Bitcoin nicht. Der Bitcoin wird nur über das Internet, wie übrigens die anderen (mehr) als 1.000 Digitalwährungen auch, gehandelt. Einen geregelten Absatzmarkt ist nicht vorhanden und somit ist der Bitcoin als rein spekulativ und wertinstabil einzuordnen. Hinzu kommt, dass Digitalwährungen (Kryptowährungen) auch gerne für kriminellen Missbrauch (z.B. Geldwäsche) herangezogen werden können.
Fazit: Auch wenn der Bitcoin einen zurzeit extremen Höhenflug hinlegt, Finger weg als Geld-/Kapitalanlage. Den Bitcoin zu kaufen und später mit großen Gewinn zu verkaufen, ist höchst spekulativ. Zumal es hierfür keinen entsprechenden Finanzmarkt gibt. Zinsen (Rendite) gibt es auf den Bitcoin nicht! Nur so nebenbei, ist der Höhenflug überhaupt gerechtfertigt?

Redakteur

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09. Oktober 2017, 16:35

Jede vierte Bankfiliale wurde zwischenzeitlich geschlossen!

Nach Angaben der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) wurden in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 2200 Bankfilialen in Deutschland geschlossen. Somit wurde jede vierte Filiale zwischenzeitlich aufgelöst. Die Zahlen der Schließungen sind dabei schon erschreckend: seit dem Jahr 2000 sind 10.200 Standorte geschlossen. Sollte der Trend beibehalten werden, so sind im Jahr 2035 gerade mal die Hälfte aller Bankfilialen nur noch vorhanden. Dies bedeutet, dass gerade Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), Freiberufler, Einzelfirmen u.v.m keinen direkten Berater mehr vor Ort haben, obwohl gerade diese Unternehmen beratungsintensive Finanzierungen, wie z.B. Förderprogramme, etc. benötigen. Ein Grund, warum so ein rascher Abbau geschieht, ist die Digitalisierung. Ein weiterer Grund ist, dass die Beratungskosten zu hoch sind, da durch die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) der Verdienst bei den Krediten / Darlehen angeblich gleich gegen null geht. Dass es aber auch anders funktioniert beweisen die Länder Frankreich und Portugal: hier ist das Filialnetz um 50% gewachsen!

Redakteur

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24. Juli 2017, 19:57

Wegen Brexit verlagert Bank of America seinen Standort

Die ‚Bank of America‘ verlegt ihre europäische Zentrale ihres Investmentbankings von London nach Dublin. Bei der Verlagerung sollten dabei die günstigeren Unternehmenssteuern in Irland keine entscheidene Gründe gewesen sein. Der Entschluss der Verlagerung wurde vom Vorstandschef Brian Moynihan gegen über der Financial Times verkündet.
Wegen dem EU-Austritt Großbritanniens wollen noch mehr Großbanken Arbeitsplätze aus London abziehen. Dabei sind die Städte Frankfurt, Dublin und Paris im Gespräch.

Redakteur

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05. Juli 2017, 17:19

Abschaffung des Bankgeheimnisses

Schon am 27. April dieses Jahres stimmte der Bundestag für die Abschaffung des Bankgeheimnisses. Am 2. Juni 2017 stimmte der Bundesrat zu und am 25. Juni 2017 trat somit die Neuregelung in Kraft. Die Abschaffung ist ziemlich still und ohne großes Aufsehen in den Medien geschehen. Dabei ging es hauptsächlich um Geldwäsche und Steueroasen, namentlich Steuerumgehungsbekämpfungsge​setz.
Wo früher in der Abgabenordnung „Schutz von Bankkunden“ stand, wird ab dem 2. Juni 2017 nur noch „§30a (weggefallen)“ stehen.
Somit müssen die Finanzbehörden nun keine Rücksicht auf das Vertrauensverhältnis zwischen Geldinstituten und deren Kunden mehr nehmen. Die Finanzbehörden sind jetzt in der Lage, eine lückenlose Erfassung der Kontodaten zu erfragen, ohne dass der jeweiligen Betroffenen Kenntnis hiervon erlangt. Der Kunde wird ab sofort gläsern!

Redakteur

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